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13.07.2022

Der Gauja Nationalpark – Abenteuer Lettland

Der Gauja Nationalpark – Abenteuer Lettland

Der Gauja Nationalpark gehört ohne Zweifel zu den Hauptattraktionen Lettlands. Er bildet ein großes Dreieck mit einer Fläche von ca.  920 km² zwischen Riga, der Hauptstadt Lettlands und der Grenze zu Estland. Der Fluss Gauja, Namensgeber des Nationalparks, zieht sich mitten durch diese einzigartige Landschaft und mündet nördlich von Riga in die Ostsee. Wunderschöne mittelalterliche Städte wie Sigulda, Ligatne, Cesis und Valmiera säumen den Fluss. Der historische deutsche Begriff Livländische Schweiz beschreibt nach wie vor sehr treffend diese einzigartige von gelbroten Sandsteinfelsen geprägte Naturlandschaft.

Der Gauja Nationalpark – viel mehr als nur ein Naturpark

Wer die Gegend kennt, der liebt sie aufgrund der vielfältig möglichen Outdooraktivitäten, allen voran die Kanutouren auf der Gauja zwischen Valmiera und Sigulda. Sie sind quasi ein Muss, weil ein Teil der berühmten Sandsteinfelsen nur vom Wasser aus zugänglich und zu sehen sind.

Mindestens genauso attraktiv sind einige Nature Trails durch atemberaubende Naturlandschaften und Felsformationen. Die Natur ist vielfältig. Elche und Bären sind sicher die spektakulärsten Vertreter unzähliger Tier- und Pflanzenarten, die im Gauja Nationalpark vorkommen. Doch wer die Region auf einen Naturpark reduziert, ergänzt um ein paar Sehenswürdigkeiten, der tut ihr Unrecht. Wir posteten auf unserer Facebookseite ein Bild von einem Café in Cesis, berühmt für seine exzellenten Kaffeeprodukte. Und bekamen einen erzürnten Kommentar:  “So, you enjoyed Gauja NP and all you can show us are pictures of a coffee shop? What about the rivers, castles, cliffs?”

Die Antwort ist vielfältig. Der Gauja Nationalpark ist ein Abenteuer ganz nach unserem Geschmack. Ein Reiseziel ist dann perfekt für uns, wenn wir uns in einem Spannungsfeld bewegen können, geprägt von Wildnis, Natur und Outdooraktivitäten auf der einen Seite sowie Kultur, Geschichte und Genuss auf der anderen Seite.Der Coffee Shop in Cesis ist genauso erwähnenswert wie die berühme Burg der Stadt, denn dahinter steht einer der Locals, die mit viel Engagement ihren Gästen Qualität bieten wollen.

An Kultur, Geschichte und Genuss gibt es ein Angebot mit einer Vielfalt, die uns absolut überrascht hat. Schlösser und Landgüter mit langer deutsch-baltischer Historie. Eine exzellente Küche, die wir in der Qualität nicht erwartet hatten. Großartige Naturprodukte aus der Region. Viele Museen und sogar ein Freilichtmuseum geben tiefe Einblicke in die Historie speziell des Gauja Nationalparks, der als solcher inzwischen fast 50 Jahre alt ist.

Die beste Reisezeit für Lettland und den Gauja Nationalpark

Grundsätzlich gibt es in Lettland ausgeprägte und kalte Winter, andererseits auch sehr schöne und warme Sommer. Manchmal liegt im April noch Schnee. Die Sommer sind von langen Tagen geprägt, die Mittsommernacht im Juni ist der Höhepunkt. Es wird kaum dunkel. Entsprechend kann man das Land in der Zeit von Mai bis Oktober sehr gut bereisen, vor allem wenn Wanderungen und Naturerlebnisse im Vordergrund stehen. Mit Regentagen musst du immer rechnen und ohne Mückenschutz geht nichts, besonders in Waldgebieten, aber auch in der Dämmerung am Strand bist du vor den Biestern nicht sicher. Unsere Reisberichte basieren auf den Zeiträumen Anfang Juni und Mitte Juli.

Der Gauja Nationalpark – wie kommt man hin?

Die erste Frage ist immer: Wie einfach kann man dorthin reisen und was ist die beste Form eines Aufenthaltes oder Urlaubs?

Wieviel Zeit sollte man einplanen?

Selbstverständlich könntest du einen dreiwöchigen Sommerurlaub nur im Gauja-Nationalpark verbringen und dir würde kein bisschen langweilig. In den Führern des Tourismusbüros werden nahezu 100 Attraktionen aus den Bereichen Natur, Kultur, Geschichte und Outdoor-Aktivitäten beschrieben. Allerdings würde dir dann viel entgehen, denn auch die Hauptstadt Riga, die Ostsee mit wunderschönen einsamen Stränden, Badeorte wie Jurmala oder weitere gut erhaltene Schlösser und Landgüter sind absolut sehenswert. Nicht umsonst gilt Lettland als Perle des Baltikums. Wir können dir zwei verschiedene Reiseformen ans Herz legen, die beide dem Land sehr gerecht werden. Denn wir haben Lettland mehrfach bereist.

Anreise nach Lettland mit eigenem PKW, Wohnmobil oder Geländewagen

Zuerst machten wir einen Roadtrip mit unserem Landrover Discovery mit Dachzelt durch das Baltikum. Offroad-Liebhaber kommen auch im Gauja Nationalpark auf ihre Kosten, denn es gibt noch viele unbefestigte Wege und Pisten.

Obwohl Lettland wie auch das gesamte Baltikum viele Möglichkeiten zum Freistehen bieten, ist Wildcampen im Naturschutzgebiet natürlich nicht erlaubt. Als Alternative bietet sich jedoch ein hervorragender und zentral gelegener Campingplatz unweit von Cesis an. Auf Camping Apalkalns haben wir paar Tage verbracht und können diesen Platz absolut empfehlen.

Lucky Ways -Tipp Camping Apalkalns:

„Apaļkalns” verführt durch die Weite, klaren Himmel, frische Luft, atemberaubende Landschaft, Wanderwege und Wege für Fahrradausflüge, sowie durch einen See, der zum Baden, Fischen und Bootfahren einlädt.

Falls du mit dem Geländewagen oder einem Wohnmobil oder nur mit PKW mit oder ohne Zelt anreisen möchtest, gibt es die Möglichkeit, den Landweg zu nehmen.

Zur Orientierung: Von Berlin nach Riga sind es etwas mehr als 1200 km und du benötigst mindestens 14 Stunden. Wenn du das so wie wir auf unserer Rückreise nach Deutschland als Roadtrip durch Polen und Litauen gestaltet, ist das für sich allein schon ein spannendes Abenteuer.

Sehr interessant ist die Anreise mit der Fähre. Die Stena Line bietet 6 Überfahrten pro Woche von Travemünde nach Liepaja an. Die Überfahrt dauert ca. 21 Std. Legst du beispielsweise morgens um 10 Uhr ab, bist du bequem am nächsten Morgen in Lettland. Fahrzeit nach Riga etwa 3 Stunden und eine weitere Stunde in den Gauja Nationalpark. Alternativ bequem als Tagestour entlang der lettischen Ostseeküste.

Anreise nach Lettland mit dem Flugzeug plus Leihwagen

Die zweite Reiseform, die wir dir ans Herz legen können, ist ebenfalls ein Roadtrip, diesmal mit leichtem Gepäck im Leihwagen. Wanderkleidung, feste Schuhe und Badesachen solltest du allerdings schon dabeihaben.

Sowohl Ryanair als auch Air Baltic bedienen viele Destinationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zielflughafen ist immer Riga. Von Riga erreichst du den Gauja-Nationalpark innerhalb einer Stunde mit dem Leihwagen. Es ist eine geniale Kombination, die beeindruckende Natur Lettlands kennenzulernen und das mit einem Städtetrip nach Riga zu verbinden. Die Hauptstadt Lettlands mit einer sehenswerten Altstadt und ihren wunderschön restaurierten Jugendstilbauten ist schon allein eine Reise wert.

Auf Einladung des Tourismusbüros des Gauja Nationalparks haben wir auch diese Reisevariante ausprobiert. Wir erlebten eine professionelle und vielfältige Tagesgestaltung und vor allem diese einzigartige Kombination aus Outdooraktivitäten, Natur, Kultur und Geschichte, die diese Region zu einem Urlaubsparadies werden lässt. Bei der Firma Sixt bedanken wir uns für die Unterstützung mit einem Leihwagen. Im Gauja Nationalpark bietet es sich allein schon wegen seiner Größe an, sich für den Abend unterschiedliche Unterkünfte zu buchen und das aktive Programm des Tages in einem der Manors ausklingen zu lassen, so heißen in Lettland die Landgüter. Oftmals sind diese heute zum Hotel umgestaltet und/oder haben ein hervorragendes Restaurant.

Lucky Ways -Tipp Leihwagen:

Sixt hat eine gute Auswahl an Leihwagen, hohe Verfügbarkeit und ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis Filialen mit kompetentem Service gibt es nicht nur am Flughafen, sondern auch direkt im Zentrum Rigas, z.B. direkt neben dem Radisson Blue Hotel.

Begleitung durch Local Guides im Gauja Nationalpark

Wir lieben es ja, unsere Reisen möglichst autark zu gestalten. Dabei gelingt es uns meistens durch Kontakt zu den Einheimischen vieles zu entdecken, was nicht unbedingt im Reiseführer steht. Auch bei der letzten Reise waren wir zum Teil auf eigene Faust unterwegs. Ein Teil des Roadtrips wurde jedoch liebevoll von local guides begleitet und wir können ohne Einschränkung sagen, dadurch wurde die Reise nochmal besonders aufgewertet. In der Zukunft werden wir öfter von einem solchen Angebot Gebrauch machen.

Was sind local guides?
Neben den offiziellen Mitarbeitern im Tourismusbüro ergänzen engagierte Locals das Angebot mit Liebe an dieser Tätigkeit, mit Charme und mit Insiderwissen. Du kannst sie für eine private Tour buchen. Sagen wir es so: Wenn du am Ende der Tour ein schöneres und interessanteres Erlebnis hattest, wenn du Dinge entdeckt hast, die du alleine nicht gefunden hättest, wenn du Geschichten kennst, die in keinem Reiseführer stehen und Insider-Tipps für deine weitere Reise bekommen hast, ja dann war dein Guide eine wirkliche Bereicherung und die Buchung hat sich wirklich gelohnt.

Ausnahmslos alle waren leidenschaftlich dabei und es war ein sehr freundschaftliches Miteinander. Santa und Aiga haben in Ligatne alles gegeben und uns sogar musikalisch unterhalten. Sigita hat uns einige Geheimtipps von Cesis gezeigt, die wir so in den Hinterhöfen gar nicht gefunden hätten. Nicht zu vergessen das tolle Naturrestaurant, das sie organisiert hat. Zane hat uns mit Leidenschaft ihre Stadt Valmiera näher gebracht.

Und nicht zu vergessen die Locals in Restaurants, Hotels und Geschäften. So eine Reise lebt natürlich sehr von den Menschen, die wir kennenlernen durften. Man sieht es schon auf den Fotos und in den Videos, wie gerne sie tun, was sie tun.

Die Highlights im Gauja Nationalpark

Wie wird man der Abenteuervielfalt am besten gerecht? Wie du bemerkt hast, kann man die vielen Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in einem Beitrag nicht würdigen. Wir werden deshalb in weiteren Artikeln themenspezifisch auf z.B. Natur und Outdooraktivitäten, Schlösser und Herrenhäuser, Geschichte oder Kulinarisches eingehen. In diesem Beitrag bekommst du eine Übersicht nach Regionen. Du kannst dich ganz gut an den Städten und Dörfern entlang der Gauja orientieren. Von Sigulda im Südwesten öffnet sich der Park wie eine Art großer Trichter nach Nordosten. Die Gauja bildet die Achse mit den wichtigen Zentren um Ligatne, Cesis und schließlich Valmiera im Nordosten.

Rund um Ligatne

Papierfabrik und historisches Dorf

Ligatne ist eine kleine Stadt mit heute etwas mehr als 1100 Einwohnern.

Wichtig wurde Ligatne bereits 1815 durch die Papiermühle und spätere Fabrik zur Papierherstellung. Produziert wurde bis 2014.

Wir haben entlang des kulturhistorischen Pfades das historische Dorf der Arbeiter der Papierfabrik besichtigt. Neben der Einrichtung und vielen Gebrauchsgegenständen zeigen auch kleine Filmproduktionen in einem der alten Häusern das Leben der Arbeiter in früheren Zeiten.

Das historische Dorf aus 30 Häusern gehört heute zum von der EU geförderten European Industrial Heritage und zeigt sehr schön die Umwandlung von ehemaligen Industriekomplexen in attraktive touristische Destinationen.

Ligatne – Zentrum des Wassersports

Ligatne ist besonders hervorzuheben als Zentrum des Wassersports auf der Gauja. Kanu-Camping Makars betreibt hier einen Campingplatz mit Bootsverleih. Hier war Treff- und Endpunkt unserer Kanutour auf einem besonders schönen aber auch sanften Teilstück der Gauja. Die Tour begann an den berühmten Kuki Cliffs und endete nach etwa 2,5 Stunden wieder am Campingplatz.

Der Gauja Nationalpark beherbergt die einzige Flussfähre des Baltikums, die durch den Flussstrom fortbewegt wird. Unser Landrover Discovery machte sich auf der Holzfähre besonders gut. Man kann die Gauja bei Ligatne auf diesem Weg überqueren, um z.B. in die Regionen Straupe und Raiskums zu fahren. Dort liegt z.B. Camping Apalkalns.

Lucky Ways – Tipp: Event Location Ozolaine

Ein echtes Highlight in Augsligatne etwa 5 km südlich von Ligatne ist Ozolaine, ein Ort, den der Besitzer Elmars Tannis gerade zum Kitchen Spa ausbaut. Es gibt hier Kochkurse. Auch für Events kann man die Location mieten. Elmars hatte extra für uns geöffnet und gegrillt.

Ein normales Restaurant ist Ozolaine nämlich nicht.

Wir genossen Gourmetküche bei bester Unterhaltung. Das verdient in jedem Fall einen Bericht in unserer Rubrik People & Locations. Falls du im Urlaub heiraten willst, warum nicht hier?

Ligatne ist ein gutes Beispiel für Gegensätze und Spannung im Gauja Nationalpark.

Es gibt hier noch so viel zu sehen und zu erleben. Besonders hervorheben möchten wir eine Besonderheit Ligatnes, die Sandsteinfreilegungen und Kellerhöhlen, von denen es allein in der Stadt 333 gibt.

Seit dem Altertum wurden diese Höhlen als Naturkeller benutzt. Unter dem Label Ligatnes Vina Daritava betreibt ein  Familenunternehmen seit 2010 in einigen der Höhlen eine Weinkellerei. Die Weinprobe in einer ausgebauten Sandsteinhöhle umfasst eine Auswahl aus 20 Fruchtweinen, Destillaten und Likören. Der perfekte Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Cesis – Zentrum des Gauja-Nationalparks

Cesis ist nicht nur geografischer Mittelpunkt, sondern auch ein kultureller Höhepunkt des Gauja-Nationalparks. Kaum ein Besucher des Nationalparks kommt daran vorbei, in Cesis mit einer Kerzenlaterne durch die mittelalterliche Burgruine zu streifen. Wir haben das auch getan, vor allem um das mittelalterliche Gefängnis zu sehen. Während die Burgruine aus dem 13.-16. Jahrhundert stammt, wurde das neue Schloss Ende des 18. Jhdt. erbaut und ist heute ein Museum für Kunst und Geschichte.

Was macht man, wenn die Burganlage geschlossen ist, so wie 2021 während der Corona-Pandemie?

Cesis – historische Altstadt

Man besichtigt die Stadt. Wir kamen wir in den Genuss einer Führung durch die wunderschön restaurierte Altstadt. Unser Guide Sigita zeigte uns nicht nur die schönsten Sehenswürdigkeiten. Wir wissen jetzt auch, wie schon oben erwähnt, wo es den besten Kaffee der Stadt gibt, welche Bistros und Restaurants empfehlenswert sind und letztendlich ist es immer so, bei einem guten Kaffee erfährt man die schönsten Geschichten. Die Tour mit Sigita ist sehr zu empfehlen.

Eine Stadtbesichtigung von Cesis lässt sich hervorragend mit einem Naturereignis für alle Sinne kombinieren.

Naturrestaurant beim Zvartes Rock

Südlich von Cesis ist man ganz schnell im Gebiet der Amata, des zweiten bedeutenden Flusses mit grandiosen Sandsteincliffs im Gauja Nationalpark. Man kann hier verschiedene Naturetrails entlang des Flusses durch unberührte Natur wandern.

Wer keine lange Wanderung machen möchte, kann sich auch nur den berühmten Zvartes Rock anschauen, einen 200 m langen Sandsteinfelsen mit seiner berühmten 44 m hohen Klippe. Das geschützte geologische Naturdenkmal erreicht man sehr einfach über einen angelegten Weg zum Ufer der Amata. Startpunkt ist das Informationszentrum des Gauja Nationalparks „Zvartes Iezis“

Cecili Nature Trail

Zwischen Cesis und Ligatne unweit der A2 gibt es ein weiteres Naturspektakel, den Cecili-Nature-Trail. Der Naturpfad beginnt im Kreis Amata, in Ieriķi, 1km vom Besucherzentrum. Der Pfad umfasst mehrere Routen verschiedener Länge, sowie vier Flüsse.

Hauptsächlich schlängelt er sich entlang der Ufer der Flüsse Kumada und Dančupīte durch die Landschaft. Der Cecili Trail ist eine Wanderung in einer urwüchsigen Umgebung, in der viele natürliche Hindernisse zu bewältigen sind. Ein Abenteuer mit vielen Mücken. Highlights sind die Schlucht und die Höhle Dancupite. Natürlich hat auch dieser Trail mit dem Cecīļi-Felsen eine beeindruckende Sandsteinformation.

Freilichtmuseum und Archäologischer Park Araisi

Unbedingt sehenswert ist der archäologische Park Araisi, ein Freilichtmuseum etwa 7,5 km südlich von Cesis. Am Ufer eines Sees sind die Ruinen der mittelalterlichen Burg Āraiši zu sehen. Die lettgallsiche Wasserburg ist die einzige Rekonstruktion einer befestigten Inselsiedlung aus dem 8 / 9 – 10 Jahrhundert in Europa, ein einzigartiges archäologisches Denkmal Lettlands.

Auf der Mädcheninsel sind die Gebäude zu besichtigen, die als Rekonstruktionen nach den in Lettland und den Nachbarländern erhaltenen archäologischen Angaben über diese Art von Stein- und Bronzezeithäusern gefertigt sind. In der Nähe, nur wenige Gehminuten entfernt, befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten, die Kirche und die Windmühle von Āraiši sowie eine Husky-Farm.

Herrenhaus Ungurmuiza Manor

Ein weitere ausgefallene Übernachtungsmöglichkeit in einem der Herrenhäuser bietet Ungurmuiza Manor, bekannt auch als Landgut Orellen. Es liegt in schöner Natur etwa 15 km nordwestlich von Cesis in der Gemeinde Raiskums, nicht weit weg von Camping Apalkalns, daher sehr zentral. Das barocke Herrenhaus Ungurmuiža ist das einzige in Lettland erhaltene hölzerne Baudenkmal aus dem 18. Jahrhundert mit einzigartiger Innenausstattung und alten Wandmalereien.

Es gibt hübsch hergerichtete Hotelzimmer und vor allem ein empfehlenswertes Restaurant in einer ausgebauten Scheune (links im Bild) mit einer sehr schönen Außenterrasse für laue Mittsommernächte. Sehenswert ist auch das kleine Museum im Erdgeschoss, welches die Geschichte des Landgutes erzählt und einen Blick auf die früheren Wandmalereien gestattet.

Unser Fazit zum Gauja Nationalpark

Wenn du bis zum Ende gelesen hast, dann kennst du jetzt einen kleinen Ausschnitt der Highlights des Gauja Nationalparks. Wir haben viel gesehen und erlebt. Vielleicht ist das hier die Essenz aus einem übergroßen Angebot. Das Ganze auf einer Fläche von etwa einem Sechstel der Größe des Schwarzwaldes, nur damit du mal einen Vergleich hast.

Selten haben wir so eine vielseitige und interessante Kombination aus Natur, Kultur, Historie und Gastronomie erlebt: Canoeing auf der Gauja, die Nature Trails, die einzigartigen Sandsteinformationen entlang der Flüsse., die Schlösser, Burgen und Herrenhäuser, die mittelalterlichen Städte, eine Frischküche aus dem Naturgarten, Spezialitäten wie die Fruchtweine aus dieser Region und Valmiermuizas Biere und nicht zu vergessen die tollen Menschen, die die alten Traditionen erhalten.

Natürlich werden wir über das eine oder andere Highlight noch etwas ausführlicher berichten, vor allem die vielen lokalen Gastgeber im Gauja Nationalpark passen hervorragend in unsere Kategorie „People and Locations“.

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